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    Ich fühle so dermaßen mi


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Weißt du, wie viele Sternlein stehen ...?

Meine Familie ist eigentlich, wie jede junge Familie. Es gibt ein Mädchen, das bin ich. Und es gibt einen Jungen, das ist mein Freund. Seit drei Jahren lieben und leben die beiden Menschen miteinander.

Das Mädchen ist noch recht jung (23), liebt Kinder, und arbeitet auch seit dem Abschluss ihres Studiums mit ihnen.  Auch der Junge ist noch jung, ebenfalls 23, und steht gerade am Ende seines Studiums und hat ab diesem Sommer einen Job.

Und dann, dann kam das Sternenbaby dazu. Das Mädchen vermisst ihr Sternenbaby, und schreibt deswegen alles auf, um bald nicht mehr so traurig zu sein. Sie schreibt, damit sie sich immer an ihr Sternenbaby erinnern kann. Und damit auch andere Sternenmamas möglicherweise Trost finden.

 



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23. März 2014

Unendliches Tränenmeer

Es ist Sonntag. Mein Bauch tut weh. Ich wache auf, gehe auf die Toilette. Mein Bauch tut weh. Rot. Ich schaue darauf. Rot. Nur ein bisschen rot.

Ich gehe zu meinen Freund und wecke ihn. Sage ihm, dass ich ins Krankenhaus will. Ich habe so ein schlechtes Gefühl. Bitte, ich will ins Krankenhaus. Er murrt im Halbschlaf "Jetzt gleich?" 

Ich sage ja, und er zieht sich an. Er versteht nicht, was gerade passiert. Wer mich besser kennt weiß, dass ich immer vom Schlimmsten ausgehe. Darum auch, die erstmal für Fremde seltsame Reaktion von ihn. Wir fahren in das Krankenhaus.

Erste Stunde    ......... Ich werde nervös

Zweite Stunde ........ und noch immer kein Arzt in Sicht. Neben mir ein Mädchen, total aufgebracht und weinend, siebte Schwangerschaftswoche und Krämpfe im Bauch. Ich weine auch. Ich habe Angst.

Dritte Stunde..... Stunde der Wahrheit.

Der Arzt ist da. Er holt mich hinein in das Zimmer. Mein Freund kommt auch hinein, bleibt aber weiter weg stehen, so dass er nicht bei der Untersuchung zusehen muss.

Und dann hat nur ein Satz gefehlt, und dann war ich mir sicher, dass es so ist.

"Bitte geben sie mir einen Tupfer ... ich kann vor lauter Blut rein gar nichts sehen" Schmerzen. Ich versuche die ersten Tränen hinunter zu schlucken. Stark sein, wer weiß, ob es nicht doch ein kleines bisschen Hoffnung gibt. Der Arzt sagt, wir machen jetzt einen Ultraschall. Bei 5+4 müsste man eine Fruchthöhle sehen. Ich starre auf das Gerät. Starre. Starre. Und bevor er nur ein Wort verliert, bemerke ich, das rein gar nichts zu sehen ist.

"Es tut mir leid ... Ich sehe keine Fruchthöhle. Entweder, sie ist schon abgegangen, oder, das Ei hat sich falsch eingenistet.... Ich checke jetzt noch die Eileiter, vielleicht sieht man da etwas."

Nichts zu sehen. Blut abnehmen. Beraten lassen, wie es weiter geht. Tränen. Tränen. Rausgehen. Tränen. Die Leute schauen mich an. Ich schüttel den Kopf, weine, und mache dem Mädchen mit den starken Krämpfen Angst. Ich halte es nicht aus, gehe so schnell wie möglich aus der Notaufnahme.

Das wars dann wohl ... 

 

26.3.14 19:13


14.-22. März 2014

Muttergefühle

Obwohl ich es kaum glauben kann, stellen sich immer mehr Gefühle für dieses Krümelchen ein. Nicht nur ich bemerke, wie ich Feuer und Flamme für das Baby werde. Auch mein heißgeliebter Freund ist nun im Babyrausch. 

Babys hier. Babys da. So viele Fragen, so viele Gedanken, so viele Antworten, so viel Baby!

  • In welchem Zimmer wird das Baby schlafen?
  • Wann sagen wir es unseren Freunden und unserer Familie?
  • Wie schaut unser Krümelchen nun aus?
  • Wann schlägt das Herz?
  • Wie werden wir unser Baby nennen?
  • Wann beginnen wir mit dem Einschmieren, damit ich ja keine Schwangerschaftsstreifen bekomme?
  • Wann muss man Vitamine nehmen?
  • Was darf ich überhaupt essen?
  • ......
  • ??!?!??!
Ich bin ständig müde und glücklich. Viele Fragen haben wir beantwortet, einige auch nicht. Jetzt werde ich wieder ungeduldig, und wünsche mir sehnlichst herbei, dass das Baby bald so weit wächst, dass wir ein Herzchen sehen können.
 
Das waren wirklich die wundervollsten paar Tage meines Lebens. Ich war noch nie so verliebt. Verliebt in meinen Freund und verliebt in mein Baby.
26.3.14 19:02


13. März 2014

Romantische Offenbarung

Nachdem ich beschlossen hatte, dass ich nur mehr einen einzigen Test machen wollte, habe ich einige Tage gewartet. Der Plan war (ja, wieder ein Plan!), dass ich nicht vor NMT teste. Doch die Ungeduld hat mir einen Strich durch die Rechnung gemacht, wie immer.

Letzter Test, so habe ich mir das geschworen. Gleiche Prozedur wie immer. Pinkeln. Warten. Enttäuscht sein, dann nicht nach ein paar Sekunden alles Klarheit hat. Und auf einmal staune ich nicht schlecht, als da ein rosa Streifchen innerhalb der Ablesezeit auftaucht. 

Wie geht es jetzt weiter?

Ich denke mir, na klar, zuerst den geliebten Mann wecken, und ihm Bescheid geben. Ich rüttel ein bisschen an ihm herum, er öffnet die Augen und murmelt "Grmlgrml .." Mir war klar, dass es nicht besonders viel bringt, es ihm jetzt zu sagen, da er im Halbschlaf wahrscheinlich nicht einmal verstehen würde, was passiert ist. Also lasse ich ihn weiterschlafen, gehe in die Arbeit und bin super gestresst.

Ich wollte doch immer romantisch sein ...

Doch dieser Tag war so anstrengend, dass ich nur nach Hause wollte, nahm den Streifen, zeigte ihn meinem Mann, so als wäre nichts dabei. Er ist verduzt und sagt mir, dass er ... keine Worte findet. Ich auch nicht. Ich bin zu müde. Sollen wir uns jetzt freuen? Ja, aber es ist alles so unreal. Das Monster dürfte in absoluten Tiefschlaf gefallen sein, als es heute erfahren hat, dass es die nächste neun Monate ein volles All-you-can-eat-Buffett bekommen wird.

26.3.14 18:56


8. März 2014

Rätselraten und Hirngespinster

Nach zwei negativen Pipi-Streifen war mir zumindest schon einmal klar, dass ich die Kurve falsch und zu früh ausgewertet hatte. Unbekannte Störfaktoren also.

Dennoch dachte ich mir, dass ich, nachdem ich gefühlte tausend Stück von den billigen Streifentests zu Hause habe, gleich noch ein paar mehr verbraten könnte.

Also, genau der gleiche Ablauf wie bei den ersten beiden Tests. Ich gehe aufs Klo, pinkel auf den Streifen, warte ein bisschen und schaue mir den Test an. Weiß. War ja klar. Wusstet ihr eigentlich, dass es gar nicht so leicht ist schwanger zu werden? "Selbst bei Verkehr an den fruchtbarsten Zyklustag werden nur etwa 27% der Frauen spontan inm laufenden Zyklus schwanger"

Beim ersten Test war ich noch absolut nervös, weil ich ja jungfräulich an die Sache herangegangen bin. Da war es noch etwas besonderes. Ich habe den Test immer wieder, fast stündlich, angestarrt, so als würde das Anstarren das Ergebnis verändern können.  Beim zweiten Test genauso. Bei diesen dritten Test allerdings war ich ungeduldig (das Thema hatten wir schon), pfefferte ihn dann auf das Fensterbrett und beschloss, noch ein Dreiviertelstündchen mit meinem Freund im Bett zu schmusen. Dann kam auf einmal so ein komisches Gefühl in mir hoch. Neugierde. Na gut. Schauen wir noch einmal den Test an. Und siehe da, da sieht man etwas, oder auch nicht.

Ich schwenke den Test in alle Himmelsrichtungen, setze meine Brille auf. Settze die Brille wieder ab. Halte ihn gegen das Sonnenlicht. Manchmal sieht man etwas. Manchmal nicht. Ich hüpfe aufs Bett, zeige den Test meinen Freund. Der klopft mit dem Finger auf die Stirn, sagt, dass es ja wieder klar war, dass ich mir etwas einbilde. 

Das wäre typisch für mich. Und er hat damit recht. Ausserdem war mir bitter bewusst, dass es auch Verdunstungslinien gibt. 

Ich kenne mich nicht mehr aus. Schmeiße den Test in den Müll und ärger mich, dass ich keinen teuren Test gekauft habe. So ein Mist.

 

26.3.14 18:48


19. - 25. Februar 2014

Kurvige Überraschungen

Habe ich schon einmal erwähnt, dass ich Pläne mag? Ich habe schon immer alles geplant, um böse Überraschungen zu vermeiden. Je älter ich werde, desto mehr verlangt meine Seele, dass alles bis auf das Detail durchdacht ist.

Genauso durchdacht war es auch damals, als ich die Pille abgesetzt hatte. Ich wollte meinem Körper das Gift nicht mehr zumuten, mal abgesehen davon, dass ich dieses Teufelszeug niemals nehmen hätte dürfen. Aber man wird erst mit dem Alter klug, beispielsweise, wenn man plötzlich einen gutartigen Tumor in der Brust hat oder auch dann, wenn die Libido sich verabschiedet und dafür eine bombige Depression zum Vorschein kommt.

Doch was genau soll man seinem Körper zumuten, wenn man eigentlich verhüten will? Die Antwort auf diese Frage: NFP!

Ein Jahr lang hat alles bestens funktioniert, und so wie immer habe ich auf meinen Eisprung gewartet. So wie immer, ZT 17-21, früher war er sowieso noch nie. Doch dieses Mal will meine Kurve nicht so, wie ich will. Kann viel zu früh auswerten. Seltsam. Nun gut, wir haben sowieso gesagt, dass wir das Monster füttern. Aber jetzt stellt sich natürlich die Frage: An welchem HL-Tag bin ich?!?

Ich muss mich also wieder einmal gedulden. So sehr mir Pläne auch stehen, so sehr hasst mich die Geduld.

 

26.3.14 18:37


16. Februar 2014

Von Pannen und daraus folgenden Konsequenzen

 

Ich muss zugeben, dass in mir schon immer ein kleines Kinderwunschmonster gehaust hat. In den letzten Jahren hat es immer mehr gebrüllt, hat manchmal auch etwas geschlafen, aber so wie kleien Monster sind, werden sie irgendwann so hungrig, dass ihre Schreie kaum zu überhören sind.

Ich hätte das Monster schon längst gefüttert, doch mein Freund hörte die Rufe und das Rumoren des Monsters nicht so laut wie ich. "Lass es noch ein bisschen, wir haben ja noch Zeit, es zu füttern. Alle Zeit der Welt."

Es ist nicht so, als hätte er sich noch nie mit dem Monster beschäftigt. So entstand, vor dem Tag X, ein kleines liebevoll gestaltetes Papier, namens "Masterplan Baby". Also, ein Fütterungsplan. Doch so wie das Leben spielt, hält sich das Schicksal nicht an Pläne.

Soll heißen, heute ist eine Panne passiert. Wir schauen uns an, lächeln etwas irritiert, und hatten nun Gesprächsbedarf. Wie geht es weiter? Und dann, dann folgte die lebensverändernde Entscheidung: Jetzt, wo das Monster quasi einen kleinen Snack bekommen hat, werden wir auch eine Hauptspeise hinstellen.

Das Monster freut sich. Ich freu mich.

26.3.14 18:29





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